Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz klar

"Alte AUM" und der Übergang zur neuen Förderperiode

Mit dem Übergang in die neue Förderperiode ändern sich auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für alle bisherigen Teilnehmer an den bisher angebotenen Agrarumweltmaßnahmen (NAU/BAU und Kooperationsprogramm Naturschutz).

Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten dabei genau vorgegeben, wie die bestehenden Verpflichtungen der mehrjährigen Agrarumweltmaßnahmen (AUM) in die neue Förderperiode überführt werden sollen. Daneben ist eine Anpassung aufgrund der Umgestaltung der Fördermaßnahmen erforderlich (Baukastensystem zwischen Landwirtschaft, Wasserschutz und Naturschutz).

Für die bestehenden Verpflichtungen gibt es folgende Möglichkeiten des Übergangs in die neue Förderperiode.

  1. Nicht mehr angebotene Maßnahmen bleiben unverändert und laufen aus.
  2. Automatische Umstellung der Verpflichtungen NAU/BAU auf die neue Richtlinie: betrifft alle Verpflichtungen, die bisher außerhalb des Baukastenmodells bewilligt wurden (Änderungsbescheid wird im Herbst 2014 übersandt).
  3. Antrag auf höherwertige Verpflichtung in 2014; wenn 2014 eine weitergehende Verpflichtung beantragt werden soll, muss die Altverpflichtung mit dem Antrag AUM 2014 gekündigt werden.
  4. Die KoopNat-Verträge erhalten eine Anpassung der Laufzeit (Ende des Vertrages ist dann der 31.12.2014); in diesen Fällen muss ein neuer Antrag AUM in 2014 gestellt werden (Mitteilung wird im Februar 2014 übersandt).
  5. Alle bestehenden Verpflichtungen NAU/BAU im Baukastenmodell werden zum 31.12.2014 widerrufen: auch hier muss ein neuer Antrag AUM 2014 gestellt werden (Bescheid wird im März 2014 übersandt).

Details hierzu finden Sie auf dem Merkblatt "Übergang der Agrarumweltmaßnahmen in die neue EU-Förderperiode":

 

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Weitere Informationen zu den Agrarumweltmaßnahmen des Naturschutzes finden Sie auch auf den Seiten des

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