Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz klar

Allgemeine Voraussetzungen für die Förderung

Eine Förderung kann nur gewährt werden, wenn

  • der Betriebsinhaber als aktiver Landwirt im Sinne der Direktzahlungen gilt [Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013] - das gilt nur noch, wenn dies auch in den Direktzahlungen vorgesehen ist.
  • der Betrieb vom Antragsteller selbst bewirtschaftet wird.
  • die beantragten Tiere in Niedersachsen gehalten werden.
  • die Maßnahmen freiwillig durchgeführt werden (keine vergleichbaren Verpflichtung aus gesetzlichen Vorgaben oder aus anderen Förderungen wie zum Beispiel AFP).
  • im gesamten Betrieb die Vorgaben von Cross Compliance eingehalten werden.
  • die Förderung über 500 EUR liegt (Bagatellgrenze).

Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht, vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.


Reichen die Haushaltsmittel nicht für die Bewilligung aller neuen Anträge aus, wird eine Bewilligungsreihenfolge festgelegt, die insbesondere folgende Punkte berücksichtigen kann:

  • die Bewertung der Haltung hinsichtlich ihres Beitrags zum Tierwohl (für Mastschweine und Ferkel sind das die spezifischen Kriterien zur Verbesserung des Tierwohls),
  • die Antragstellung auf eine Anschlussförderung (Beibehaltung der Fördermaßnahme) bei erfolgreicher Durchführung der Fördermaßnahme im Vorjahr.


Der Verpflichtungszeitraum für die Förderung beträgt ein Jahr und beginnt mit dem 1.12. jeden Jahres

Wird während des Verpflichtungszeitraums der Betrieb oder die Betriebsstätte, in der die Tiere gehalten werden, auf eine andere Person übertragen, muss die eingegangene Verpflichtung vom Übernehmer übernommen und weiter eingehalten werden. Die Übertragung muss der Bewilligungsstelle mit gesondertem Vordruck (wird noch ergänzt) vor dem Übergang angezeigt werden. Bei Anerkennung der Übertragung wird die Zuwendung an den Antragsteller ausgezahlt.


Wichtig - insbesondere für Gewerbebtriebe!

Für die Förderung ist eine betriebsspezifische Registriernummer (InVeKoS) erforderlich; der Antrag auf Vergabe dieser Nummer (falls noch nicht vorhanden) ist bei der örtlich zuständigen Bezirks- oder Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer zu stellen.


Richtlinie Tierwohl (ELER)

In den Richtlinien sind die einzuhaltenden Förderbestimmungen aufgeführt. Die Neufassung der Richtlinie gilt ab dem Antragsjahr 2017. Nutzen Sie auch den Newsletter, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben!

 Richtlinie Tierwohl 2016 (ELER)
(PDF)

 Richtlinie Tierwohl ab 2017 (ELER)
(PDF)

Die wichtigsten Antworten zur Förderung

Im Frage-Antwort-Katalog sind die wichtigsten Fragen zur Förderung zusammengefasst. Er wird ständig aktualisiert und ergänzt.

 Frage-Antwort-Katalog Tierwohl (Stand 6.4.2016)
(PDF)

Bewirtschafterwechsel

Wenn die Tierhaltung auf einen anderen Betrieb übertragen werden soll, muss dies vorher der Bewilligungsstelle der LWK angezeigt werden!

 Meldung Bewirtschafterwechsel (Formular) - Download (PDF)
(PDF)

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer

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