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Auf Zweirädern die Öko-Modellregion Hasetal erleben

Auftakt für die „So schmeckt Heimat“-Radtour mit Agrar-Staatssekretär Theuvsen


Löningen/ Hannover. Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal ist eine von sieben Öko-Modellregionen in Niedersachsen, die vom Landwirtschaftsministerium (ML) gefördert werden. Mit der Einrichtung einer neuen Stelle für das Projektmanagement wurde ein weiteres neues Aufgabengebiet übernommen, dessen Förderung ebenfalls durch das ML erfolgt. Die Aktivitäten der beim Zweckverband angesiedelten Öko-Modellregion zielen auf die weitere Verbesserung der touristische Wertschöpfung, die Vermarktung regionaler (Bio)-Produkte sowie auf den Wissenstransfer zwischen den Biobetrieben und den Verbrauchern ab. In Kooperation mit der Hasetal-Touristik GmbH sind daraus zwei thematische Rad-Touren entstanden. Das Hasetal besuchen rund 100.000 Radtouristen pro Jahr.

Zur Auftaktveranstaltung trafen sich etwa 30 Gäste, darunter Agrar-Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, um auf der „So schmeckt Heimat“-Tour das Hasetal kennenzulernen. Gäste und Einheimische bekommen bei diesen Touren einen Blick hinter die Kulissen der Biohöfe im Hasetal. Auch bei der Auftaktveranstaltung der Öko-Modellregion Hasetal dürfen alle Teilnehmer hinter die Kulissen blicken und Transparenz erfahren. „Niedersachsen fördert seit 2020 nun insgesamt sieben Öko-Modellregionen. Wir sind froh, dass nun auch das Hasetal mit seinem attraktiven Konzept dabei ist“, betonte Staatssekretär Theuvsen. Für die ersten drei Jahre werden die Regionen mit jeweils 60.000 Euro pro Jahr gefördert. „Und auch danach geht es weiter. Über die Maßnahme ‚Stadt.Land.Zukunft‘ finanzieren wir die Fortsetzung der ersten vier Öko-Modellregionen in Goslar, Holzminden, Hannover und Uelzen“, bestätigte Theuvsen. Vertreter der Öko-Modellregion Uelzen, die stellvertretend für die vier Regionen an der Veranstaltung teilnahmen, überreichten ihm die Projektkonzepte für die nächsten Jahre.

Während der gemeinsamen Radtour ging es per E-Bike über Löningen, Herzlake und Berge zurück zum Start. Die Gruppe besuchte den Biohof am Kolk, den Hühnerhof Vox, die Biolandhof Grotjohann-Holtheide GbR, die „Alte Stiftschänke“ sowie den Biohof Scherhorn. Die Öko-Modellregion möchte das Potential im Hasetal nutzen und weiter ausbauen. Sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene gibt es konkrete Zielsetzungen zur Erreichung eines Anteils von bis zu 20 Prozent für Öko-Betriebe bis 2030. Die Landesregierung einigte sich beim „Niedersächsischen Weg“ auf einen Anteil von 15 Prozent. Deshalb sollen auch in Niedersachsen weitere konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um den gesteckten Zielen näher zu kommen.

Die Öko-Modellregion Hasetal hat sich zum Ziel gesetzt, das Interesse am Ökolandbau zu wecken und mittelfristig den Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen zu erhöhen. Dabei setzt die ÖMR Hasetal den Schwerpunkt auf die touristische Wertschöpfung, die Vermarktung regionaler Bio-Produkte sowie die Vernetzung zwischen den Biobetrieben und den Wissenstransfer hin zu den Verbrauchern. Eine weitere Chance zur Stärkung des Marktes für Biolebensmittel in der Region bietet die Außer-Haus- und Gemeinschaftsverpflegung. Die Sensibilisierung der Kindergärten und Schulen, aber auch die Mobilisierung des Potentials von Hotellerie und Gastronomie im Hasetal zur Verwendung von ökologisch produzierten Lebensmitteln ist eine wichtige Aufgabe.

Eva Neuls und Christiane Kania-Feistkorn, die Vertreterinnen der Ökomodellregion aus Uelzen, übergeben das neue Konzept an Staatssekretär Ludwig Theuvsen.   Bildrechte: ML
Eva Neuls und Christiane Kania-Feistkorn, die Vertreterinnen der Ökomodellregion aus Uelzen, übergeben das neue Konzept an Staatssekretär Ludwig Theuvsen.

Artikel-Informationen

erstellt am:
26.07.2022

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