Vom Kaufunger Wald im Süden über Harz und Heide bis zur ostfriesisch-oldenburgischen Geest im Nord-Westen reichen die klimatisch und geographisch unterschiedlichen Landschaftsräume des zweitgrößten deutschen Flächenstaates. Im Flachland herrschen Kiefern vor, im Weserbergland Buchen und im Harz Fichten.
Niedersachsens Wald ist landesweit der naturnächste großflächige Lebensraum einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt.
Er schützt und reinigt das Trinkwasser, schützt vor Bodenerosion, sorgt für ein ausgeglichenes Klima und bietet Sicht- und Lärmschutz, er ist Freizeit- und Erholungsraum und produziert Holz.
Die niedersächsischen Wälder beliefern den Holzmarkt mit ca. 4,5 Mio m³ Rohholz im Wert von etwa 180 Mio EUR pro Jahr.
Als Baustoff erlebt Holz zurzeit eine Renaissance. Immer mehr private Bauherren, aber auch die Landwirtschaft und die Industrie erkennen die Vorteile von Holz: Mit Holz lässt sich anspruchsvoll konstruieren, es ist leicht, schön und umweltfreundlich in Erzeugung und Entsorgung.
In der vielgestaltigen Landschaft Niedersachsens lebt ein artenreicher und zahlenmäßig bedeutsamer Wildbestand.
Die größten Tiere unserer Wälder sind das Rot- und das Damwild. Flächendeckend kommen Reh-, Schwarzwild (Wildschweine), Fuchs, Marder, Hase, Stockente und Ringeltaube vor.
Neben dem als Rahmengesetz gültigen Bundesjagdgesetz bildet vor allem das Niedersächsische Jagdgesetz vom 16.03.2001 die Grundlage für die Lösung jagdlicher Aufgaben.