Polizeipferde aus Hannover ziehen in das Landgestüt um
Stallungen der Polizei werden renoviert – Gäste bleiben etwa ein halbes Jahr in Celle
Hannover. Insgesamt 32 Pferde der Polizeireiterstaffel Hannover ziehen ab heute in das Landgestüt in Celle um. Hintergrund ist eine umfangreiche Sanierung und Renovierung der Stallungen der Polizei am Welfenplatz in Hannover.
Die Pferde werden etwa sechs Monate in ihrem Übergangsquartier im Spörckenstall bleiben. Das Stallgebäude mit genau 32 Boxen wird derzeit nicht vom Landgestüt Celle genutzt und kann daher direkt von den Gästen bezogen werden. Die Hannoveraner, Oldenburger und einige wenige andere Rassen werden übrigens nicht von den Polizeireitern getrennt: Sämtliche Pflege- und Versorgungsarbeiten rund um die Pferde werden weiterhin durch Bedienstete der Polizeireiterstaffel vorgenommen.
Das Landgestüt Celle wurde bereits im Jahr 1735 gegründet. Es ist als Landesbehörde dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unmittelbar unterstellt.
Bildrechte: Landgestüt Celle
Landstallmeister Dr. Axel Brockmann (l.) und Hauptsattelmeister Fred Müller (r.) begrüßen Polizeihauptkommissar Martin Koopmann (2.v.l) und Erster Polizeihauptkommissar Olaf Schanz (2.v.r.) im Spörckenstall des Niedersächsischen Landgestüts