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Elf Regionen neu im Dorfentwicklungsprogramm

Ministerin Barbara Otte-Kinast: „Wir unterstützen die Initiativen im ländlichen Raum“


Hannover. Niedersachsen stärkt seine ländlichen Regionen: Elf Dorfregionen werden neu in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen. Damit befinden sich nun 226 Dorfentwicklungsverfahren mit insgesamt 825 Dörfern in dem Programm, das eines der zentralen und beliebtesten Förderinstrumente für die ländlichen Räume ist.

Für die Aufnahme in das Programm mussten sich die interessierten Dorfregionen im Rahmen eines Wettbewerbs qualifizieren. Insgesamt waren 26 Anträge bei den vier Ämtern für regionale Landesentwicklung (ArL) eingegangen. Anschließend entschied ein Ranking über die Aufnahme in das Programm.

Die neu aufgenommenen Dorfregionen verteilen sich quer über Niedersachsen – sie reichen von der Nordseeküste bis in den Harz (siehe Liste).

Mit der Aufnahme von elf neuen Regionen wird das Dorfentwicklungsprogramm im Hinblick auf die neue EU-Förderperiode und auf den Sonderrahmenplan Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) fortgesetzt. „Dorfentwicklung ist mehr als Gestaltung, Dorfentwicklung ist auch ein Konjunkturbeitrag für die ländlichen Räume. Die Akteure vor Ort, ihre Kompetenzen und Ideen sind besonders gefragt und erwünscht“, sagte Ministerin Barbara Otte-Kinast. Gerade in den ländlichen Räumen löse die Förderung Eigeninitiative, Eigenleistung und kreative Umsetzungsmöglichkeiten für kleine aber auch größere Projekte aus.

Durch die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm können zunächst die Prozesse zur Dorfentwicklung, die Qualifizierung der örtlichen Akteure und die Planungen in Gang gesetzt und gefördert werden. Ein Erfolgsfaktor der Dorfentwicklung ist die Kombination aus der Erarbeitung nachhaltiger Zukunftsbilder durch die Unterstützung der Entwicklungsprozesse und der Förderung darauf abstellender Maßnahmen und Einzelprojekte.

Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Fördermaßnahmen der ZILE-Richtlinie zur integrierten ländlichen Entwicklung, die auf Mittel des EU-Programms PFEIL zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes – GAK“ zugreift.

Artikel-Informationen

erstellt am:
18.02.2022

Ansprechpartner/in:
Kommunikation, Presse

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