Inklusion und berufliche Zukunftschance im Gartenbau
Ministerin Staudte besucht integratives Ausbildungsmodell der KVHS Aurich-Norden
Norden. Welche berufliche Chance bietet der Gartenbau für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen? Wie sieht eine erfolgreiche inklusive Ausbildungsarbeit aus? Und welche positiven Effekte ergeben sich für die Betriebe? Darüber informierte sich Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte heute (Donnerstag) bei ihrem Besuch der Kreisvolkhochschule (KVHS) Aurich-Norden. Anlässlich der Woche der beruflichen Bildung sprach die für den Gartenbau zuständige Ministerin mit Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern. Die KVHS Aurich-Norden bildet mit anerkannten Ausbildungsbetrieben in der Region Werkerinnen und Werker im Gartenbau aus.
„Ich bin begeistert, mit welchem Elan die Azubis hier im wahrsten Sinne des Wortes ‚am Werk‘ sind und wie praxisorientiert die Ausbildung verläuft. Mit diesem klugen Ausbildungskonzept zeigen die Akteure, wie gelebte Inklusion funktioniert. Nicht nur für die Menschen mit Behinderungen bringt die Ausbildung eine berufliche Zukunftsperspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt mit sich. Auch die Unternehmen selbst sichern sich mit ihrer Initiative Fachkräfte von morgen“, sagt Ministerin Staudte.
Für Stefan Lorenz, Bereichsleiter für gewerblich-technische Qualifizierung Gartenbau bei der KVHS ein Ausbildungsformat mit Zukunft: „Die Vermittlungsquote der ausgebildeten Werkerinnen und Werker ist sehr hoch – und das nicht nur hier im Norden. Das unterstreicht die hohe Qualität dieser Ausbildungsform, die qualifizierte Ausbilderinnen und Ausbilder erfordert, gerade auch im rehabilitationspädagogischen Umgang mit den Werkern. Umso wichtiger ist es, dass alle an der Ausbildung Beteiligten eng zusammenwirken und ihren Beitrag leisten.“
Hintergrund
Die „Woche der beruflichen Bildung“ findet in Niedersachsen vom 16. bis 23. März 2026 statt. Ministerinnen und Minister sowie Abgeordnete besuchen Ausbildungsbetriebe, Berufsbildende Schulen und weitere Einrichtungen der beruflichen Bildung. Ziel der Aktionswoche ist es, die Leistungen von Auszubildenden und Betrieben sowie die Vielfalt der Ausbildungswege für unterschiedliche Branchen und Bereiche sichtbar zu machen. Die berufliche Bildung eröffnet jungen Menschen viele Wege in eine erfolgreiche Zukunft und ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung. Sie verbindet Lernen mit praktischer Erfahrung im Betrieb und schafft beste Chancen für einen sicheren Arbeitsplatz und gute Karrieremöglichkeiten.
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V.l.n.r.: Irina Eifert (Leiterin KVHS), Marcel-A. Janßen (LWK), Miriam Staudte (Ministerin), Stefan Lorenz (Bereichsleiter KVHS), Jens Claaßen (Vertreter der Bundesagentur für Arbeit) und Simone Heckmann (LWK).
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Ministerin Miriam Staudte (2.v.l.) gemeinsam mit einer Auszubildenden (1.v.l.) der KVHS.
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Ministerin Miriam Staudte (1.v.l.) gemeinsam mit einem Auszubildenden (2.v.l.) der KVHS.