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HannoverGEN wird 2012 fortgesetzt

Erfolgreiches Projekt – „Zugang zur Biotechnologie erleichtern“


Hannover. Das Schullabor-Modellprojekt HannoverGEN wird auch im Jahr 2012 fortgesetzt: Landwirtschaftsminister Gert Lindemann hat aus seinem Ressort 115.000 Euro bereitgestellt, so dass die Experimente in den vier in der Region Hannover eingerichteten Schullaboren weitergeführt werden können.

„Das Experimentieren soll den Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Biotechnologie erleichtern und sie für die Naturwissenschaften begeistern“, so Minister Gert Lindemann. Deshalb sei es ihm ein wichtiges Anliegen, das erfolgreiche Projekt fortzuführen. Priorität im Unterricht habe eine neutrale Behandlung ethischer Fragen: Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden, sich selbst ein Urteil sowohl über den Nutzen als auch die Risiken der Grünen Gentechnik zu bilden.

Seit 2008 konnten rund 6000 Schülerinnen und Schüler dieser vier Schulen und etlicher Partnerschulen biotechnologische Experimente in einer Weise durchführen, wie es sie vorher nicht gab. Durch die Einbindung in den Unterricht konnten sie neues Wissen erwerben und aus diesen Erkenntnissen zu einer eigenen Sichtweise der so genannten „Grünen Gentechnik“ kommen. Entwickelt wurden die Unterrichtsmodule in einer in dieser Form einmaligen Zusammenarbeit von Lehrkräften und Wissenschaftlern.

„Sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrkräften und in wissenschaftlichen Fachkreisen ist dieses Projekt auf großen Anklang gestoßen und als voller Erfolg zu bezeichnen“, so Minister Lindemann. Diese erfolgreiche Arbeit soll im Jahr 2012 fortgesetzt werden und die gewonnene Zeit genutzt werden, um ein weiterführendes Konzept zu entwickeln und zwischen den beteiligten Ministerien abzustimmen.

Presseinformation
Artikel-Informationen

15.12.2011

Ansprechpartner/in:
Natascha Manski

Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Pressesprecherin
Calenberger Str. 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2137
Fax: 0511/120-2382

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