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Gartenbau in Niedersachsen

Gartenbau in Niedersachsen

Es gibt unzählige Definitionen für den Gartenbau. Eine klare Abgrenzung des Gartenbaues von dem landwirtschaftlichen Acker- bzw. Pflanzenbau bzw. eine klar umrissene Definition des Gartenbaus ist aufgrund seiner Vielfalt und der unterschiedlichen Betrachtungsmöglichkeiten schwierig.

Begrenzt man den Definitionsrahmen auf die Produktion und den Handel gartenbaulicher Erzeugnisse, ist eine Definition am ehesten durch Abgrenzung von der landwirtschaftlichen Produktionsweise möglich. Im Gegensatz zur Landwirtschaft ist die Wertschöpfung auf der Fläche in der Regel deutlich größer. Dies ist jedoch nur deshalb möglich, weil die Produktionsintensität ebenfalls deutlich höher ist, vor allem dann, wenn gartenbauliche Produkte in Gewächshäusern (´Unter Glas´) produziert werden. Hierdurch ist eine annähernd ganzjährige Produktion möglich. Dafür ist die Flächenausstattung von Gartenbaubetrieben häufig geringer. Die Produktion gartenbaulicher Erzeugnisse gehört, wie die landwirtschaftliche Produktion, zur sogenannten Urproduktion.

Erweitert man den Definitionsrahmen über die reine Produktion hinaus, reicht eine reine Abgrenzung von der Landwirtschaft als Definition nicht mehr aus. Betrachtet man nämlich die anschließende Verwendung der gärtnerisch produzierten Ware z. B. in der Floristik, im Garten- und Landschaftsbau oder auch im Friedhofsgartenbau, verlässt man den Produktionsbereich und gelangt in den Handels- und Dienstleistungssektor.

Aber die Definition des Gartenbaus lässt sich noch weiter ausweiten. Im Grunde lassen sich alle Handlungen in Bezug auf Produktion, Handel, Verarbeitung und Nutzung gartenbaulicher Erzeugnisse im öffentlichen und privaten Bereich unter Gartenbau zusammenfassen. Damit wäre jeder gärtnerisch handelnde Mensch in diese Definition einbezogen.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen einen kleinen Über- und Einblick in die vielseitige Welt des niedersächsischen Gartenbaus geben.


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Telefax: 05 11/ 1 20 99 22 32
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