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Modellprojekt zur Umnutzung landwirtschaftlicher Altgebäude und Hofanlagen

12 Modelldörfer wurden untersucht


Forschungen zur Dorfentwicklung in Niedersachsen - die Leibniz Universität Hannover hat 12 Modelldörfer in Niedersachsen untersucht.

Viele Dörfer leiden unter Bevölkerungsverlust und der damit einhergehenden Überalterung der Einwohner. In der Folge stehen Gebäude leer, Schulen, Dorfläden und Bank- oder Postfilialen werden geschlossen.

Wie können landwirtschaftliche Altgebäude und Hofanlagen zur Belebung der Ortskerne genutzt werden?

Mit dieser Frage beschäftigten sich Forscherinnen und Forscher der Leibniz Universität Hannover. Dazu arbeiteten sie zunächst zwei Jahre lang mit 12 ausgewählten Dörfern in allen Regionen Niedersachsens zusammen.

Das Projekt "Umnutzung landwirtschaftlicher Altgebäude und Hofanlagen als Beitrag zur Vitalisierung der Ortskerne" wird vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung unterstützt.

Folgende Dörfer wurden als Modelldörfer ausgewählt:

Amelinghausen, Samtgemeinde Amelinghausen, Landkreis Lüneburg
Eisdorf, Gemeinde Eisdorf, Landkreis Osterode am Harz
Hüllstede/Gießelhorst/Garnholt, Stadt Westerstede, Landkreis Ammerland
Landesbergen, Samtgemeinde Landesbergen, Landkreis Nienburg
Lobmachtersen, Stadt Salzgitter, Stadt Salzgitter
Odisheim/Steinau, Samtgemeinde Sietland, Landkreis Cuxhaven
Oerel, Samtgemeinde Geestequelle, Landkreis Rotenburg/Wümme
Ohne, Samtgemeinde Schüttorf, Landkreis Grafschaft Bentheim
Pewsum, Gemeinde Krummhörn, Landkreis Aurich
Schwalingen, Gemeinde Neuenkirchen, Landkreis Soltau-Fallingbostel
Verbunddorferneuerung Artland, Samtgemeinde Artland, Landkreis Osnabrück
Wangelnstedt/Linnenkamp/Lenne, Samtgemeinde Stadtoldendorf, Landkreis Holzminden

Bei dem Forschungsprojekt ging es darum, andere Nutzungsmöglichkeiten für die vorhandenen Gebäude und Flächen in den Dörfern zu finden und damit dem Abbau der Infrastruktur entgegen zu wirken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten außerdem Strategien für künftige Dorferneuerungsprogramme entwickeln. Das Team der Leibniz Universität kooperierte dazu mit den Büros für Dorferneuerungsplanung, den Gemeinden und der Bevölkerung in den Modelldörfern sowie den Behörden für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) - jetzt Regionaldirektionen des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung (LGLN).

Für das Forschungsprojekt hatte sich an der Leibniz Universität eine fachübergreifende, interdisziplinäre Arbeitsgruppe gegründet.

Dazu gehörten
Prof. Eckart Güldenberg (Fachgebiet: Landesplanung und Raumforschung),
Prof. Paul Zalewski (Baugeschichte und Denkmalpflege),
Dipl.-Ing. Roswitha Kirsch-Stracke (Landschaftspflege und Naturschutz),
Dipl.-Ing. Andreas Jürgens (Regionale Architektur und Siedlungsplanung) und
Prof. Winrich Voß (Flächen- und Immobilienmanagement).

Karte der Dörfer
Abschlussbericht

Hier gelangen Sie zum Abschlussbericht der Leibniz Universität Hannover

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