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Zukunft des Obstbaus gemeinsam sichern

Ministerin Barbara Otte-Kinast reist mit Delegation aus dem Alten Land zum Obstbauversuchszentrum Laimburg, Südtirol


Hannover/Bozen. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ist heute (Montag) zu einer viertägigen Informationsreise nach Bozen aufgebrochen. Im Mittelpunkt des Programmes steht der Austausch über innovativen Obstbau und moderne Vermarktungsstrukturen. Zur offiziellen Delegation gehören Fachleute der Obstbauversuchsringe, der Obstbauversuchsanstalt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und des Öko-Obstanbaus aus dem Alten Land. Seit über 700 Jahren wird an der Niederelbe Obst angebaut, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands.

Ein Ziel der Reise wird das Obstbauversuchszentrum in Laimburg sein. Seit Jahren tauschen sich die Experten im Obstbauzentrum Esteburg im niedersächsischen Jork mit den Kollegen im österreichischen Laimburg erfolgreich aus. Gemeinsam geht es in Projekten zum Beispiel darum, neue Schaderreger beim Obst zu bekämpfen, alternative Lagerungsmethoden zu testen oder die Technik für den Pflanzenschutz zu optimieren. Die Zusammenarbeit besteht auch über das europaweite Forschungsnetzwerk EUFRIN. „Durch eine unabhängige obstbauliche Forschung wird eine fundierte Beratungsgrundlage erarbeitet. Für künftige Fragestellungen ist die Zusammenarbeit unserer Versuchszentren bedeutend“, betonte Ministerin Otte-Kinast. In Südtirol trifft sie unter anderem den Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Arnold Schuler. Er wird die Ministerin auf seinem Obsthof in Plaus begrüßen.

Auf dem Programm stehen neben dem Besuch des Versuchszentrums auch Gespräche mit dem Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften, mit Beratungsringen und Agrarpolitikern. Zum Abschluss informiert sich die Ministerin noch über die Separation von Wirtschaftsdünger bei einer Biogasanlage in Wipptal.
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05.08.2019

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