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dl-PCB in Eiern: Aktueller Sachstand (Freitagabend)

Hannover. Im Rahmen der Ermittlungen zu den Höchstgehaltsüberschreitungen bei Eiern im Landkreis Aurich wurde bei der Prüfung der Eigenkontrollen der Futtermittel kein Hinweis auf eine Belastung mit Dioxinen/dl-PCB gefunden. Die amtlichen Untersuchungen dauern an.

Im Zuge der aktuellen Ermittlungen wurde das niedersächsische Verbraucherschutzministerium gestern vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) über einen weiteren Betrieb im Landkreis Aurich informiert, der wegen einer tendenziell zunehmenden dl-PCB-Belastung der Eier unter Beobachtung durch den Landkreis stünde. Die bisherigen Befunde lägen jedoch unterhalb des gesetzlichen Höchstgehaltes.

Heute Nachmittag wurde dem niedersächsischen Verbraucherschutzministerium mitgeteilt, dass in einer heute abgeschlossenen Eiprobe dieses Betriebes eine Höchstgehaltsüberschreitung festgestellt wurde. Nach Mitteilung des Landkreises Aurich ist der Betrieb vorsorglich vor Ostern gesperrt worden.

In der Zeit von der Entnahme der beanstandeten Probe bis zur Sperre des Betriebes sind nach jetzigem Stand rund 100 000 Eier in den Verkehr gelangt. Diese Eier wurden an einen Großhändler in NRW geliefert.

Der Großhändler und die Behörden in NRW sind informiert.

Der Summengehalt an Dioxinen und dl-PCB liegt bei der vorliegenden Probe bei 9,89 pg/g Fett (der zugelassene Höchstgehalt liegt bei 5,0 pg/g Fett). Für die Verbraucher besteht bei möglichem Verzehr der Eier somit ebenfalls keine Gefährdung der Gesundheit.

Die Ermittlungen zum Kontaminationsgeschehen werden fortgesetzt.

Presseinformation
Artikel-Informationen

13.04.2012

Ansprechpartner/in:
Natascha Manski

Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Pressesprecherin
Calenberger Str. 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2137
Fax: 0511/120-2382

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