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Studie im ländlichen Raum: „Wie können Parks gesund machen?“

Land fördert Modellprojekt in Lauenbrück mit 179.000 Euro


 
Das geförderte Modellprojekt soll in die Region und ins Land ausstrahlen: Ministerin Barbara Otte-Kinast (2.v.r.) gratulierte den Mitwirkenden bei der Jubiläumsfeier des Landparks Lauenbrück.

Lauenbrück/Hannover. Doppelt Grund zum Feiern für den Landpark Lauenbrück: Einen runden Geburtstag sowie die Zusage über Fördergelder vom Land. Einen persönlichen Glückwunsch und die Zusage über Fördergelder brachte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast heute (Freitag) mit zur Jubiläumsfeier. Unter dem Titel „Gesunde Parks und Gärten“ unterstützt das Landwirtschaftsministerium auf Antrag der Landpark Lauenbrück gGmbH eine Praxisstudie, die die Potenziale und Wirkungen von Gesundheitsaspekten im Bereich Parks und Gärten betrachten soll, mit rund 179.000 Euro.

„Der Aufenthalt in der freien Natur ist gesundheitsfördernd. Das belegen zahlreiche Studien. Dennoch wird ihre Wirkung in der medizinischen Therapie und Gesundheitspflege oft unterschätzt“, so Ministerin Barbara Otte-Kinast im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Landparks Lauenbrück. Gärten und Parks seien als gestaltete Natur und als Kulturgut verschiedener Epochen aus unserer Lebenswelt nicht mehr wegzudenken. „Aber inwieweit können Parks und Gärten in den ländlichen Räumen auch die Gesundheitsförderung ergänzend unterstützen?“ Dieser und weiterer Fragen will die Studie, die im regionalen Kontext der Gesundregion Wümme-Wieste-Niederung durchgeführt wird, nachgehen. Gesucht werden unerkannte Potenziale sowie Strategien, diese auszuschöpfen. Dabei sind neben der Gesundheitsförderung auch die Ernährungs- und Gesundheitsbildung im Fokus.

„Wir erwarten von der Studie zudem Hinweise für die Weiterentwicklung unserer Förderinstrumente wie etwa der Dorfentwicklung“, so die Ministerin. Auch aus gartenbaulicher Sicht sei die Studie hoch interessant.

Als Grundlage für die Untersuchung sollen unter anderem die bisherigen Erfahrungen der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) in dieser Region dienen. Nicht zuletzt soll das Modellprojekt in die Region ausstrahlen und auf andere Regionen übertragen werden können.
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