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Ministerin Barbara Otte-Kinast: „Die Sommerweidehaltung gehört zu Niedersachsen“

Morgen bei der Sonder-AMK: Millionenbetrag für Schafe, Ziegen und Mutterkühe


Hannover. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast spricht sich in Bezug auf die neue Förderperiode der gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) für eine deutlich bessere Unterstützung der Weidetierhalter aus. Neu wird die Prämie für Schaf-, Ziegen- und Mutterkuhhalter kommen: Zur Unterstützung sollen künftig 1,5 Prozent der Direktzahlungen als gekoppelte Tierprämie gewährt werden. Damit soll eine langfristig verlässliche Unterstützung aus den EU-Landwirtschaftsmitteln garantiert werden. „Das ist eine gute Nachricht für alle Schaf-, Ziegen- und Mutterkuhhalter. Die Weidehaltung gehört zu Niedersachsen. Ich bin froh, dass ich hier die breite Unterstützung der Ressortkolleginnen und Kollegen aus den anderen Ländern wahrnehme“, erklärte Ministerin Barbara Otte-Kinast. Sie spielt damit auf den Brief an, den sie gemeinsam mit sieben anderen Ministerinnen und Ministern zur gemeinsamen Agrarpolitik formuliert hat, um ihn an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu adressieren.

Ministerin Otte-Kinast vertritt diese Position im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz, die am morgigen Mittwoch, 17. März, per Onlinemeeting stattfindet.

Niedersachsen plant außerdem eine Förderung der Sommerweidehaltung für Milchkühe aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ab 2023. Ministerin Otte-Kinast plant nach heutigem Stand hierfür 75 Mio. Euro ein. Außerdem ist die Förderung von extensivem Grünland vorgesehen.


Artikel-Informationen

erstellt am:
16.03.2021

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