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Krisennetzwerk wurde gelobt

Agrar-Staatssekretär Prof. Theuvsen führte Verbändegespräch mit Agrar- und Ernährungsbranche


Hannover. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die explodierenden Energiekosten und die Anpassung an neue gesetzliche Regelungen standen im Mittelpunkt eines zweistündigen Verbändegesprächs. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) hatte zu dem virtuellen Treffen Vertreter von sieben Verbänden eingeladen.

Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen begrüßte Vertreter des Verbandes der Getreidehändler Hamburger Börse, des Bäckerinnungsverbandes Niedersachsen/Bremen, der IHK Niedersachsen, des Deutschen Raiffeisenverbandes, des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems sowie des Verbandes der Ölsaaten-Verarbeitenden Industrie und des Deutschen Verbandes Tiernahrung.

Die Teilnehmer aus der Agrar- und Ernährungsbranche berichteten über die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Mitgliedsbetriebe stehen. Angesichts der Corona-Pandemie ging es um die Schwierigkeit, die kritische Infrastruktur aufrecht zu erhalten. In diesem Zusammenhang lobten die Teilnehmer die Ermöglichung flexiblerer Arbeitszeiten durch die Landesregierung und die Überbrückungshilfen. Staatssekretär Prof. Theuvsen hob hervor, dass das ML ein eigenes Krisennetzwerk für die Agrar- und Ernährungsbranche ins Leben gerufen habe. Dadurch sei der „kurze Draht“ zum Corona-Krisenstab gewährleistet.

Insbesondere die Futtermittelbranche machte deutlich, dass sie von der CO2- Bepreisung und den damit einhergehenden steigendenden Energiekosten stark betroffen ist und Wettbewerbsverzerrungen gegenüber Konkurrenten aus dem Ausland befürchtet. Man wünsche sich bei der Umsetzung neuer Gesetze (wie zum Bsp. das Lieferkettengesetz, das am 1.1.2023 in Kraft tritt) konkretere Handreichungen und längere Übergangsfristen.

Staatssekretär Prof. Theuvsen versicherte, dass man die Suche nach Lösungen für eine möglichst unbürokratische und dennoch wirksame Umsetzung des Lieferkettengesetzes unterstützt und sich gemeinsam mit dem zuständigen Ministerium für faire Wettbewerbsbedingungen einsetzt.

Landhändler Wilhelm Fromme aus Salzgitter dankte abschließend für die Initiative aus dem ML: „Es ist gut, wenn die Branche mehr miteinander spricht.“

Artikel-Informationen

erstellt am:
21.01.2022

Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Calenberger Str. 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2136
Fax: 0511/120-2382

http://www.ml.niedersachsen.de

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