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Klima ist großes Thema in Mainz

Ministerin Barbara Otte-Kinast reist zur Agrarministerkonferenz


HANNOVER. Viele Themen rund ums Klima beschäftigen Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast während der nächsten Agrarministerkonferenz. Bei dem Treffen der Länderminister und des Bundes am 26. und 27. September in Mainz drängt Otte-Kinast auf Lösungen im Bereich Tiertransporte, Wald und Dürreversicherung.

„Bei der Mehrgefahrenversicherung erwarten wir dringend konkrete Vorschläge der Bundesregierung“, betonte Ministerin Otte-Kinast. Sie unterstützt den Vorschlag Bayerns, im Hinblick auf Wetterextreme (wie Dürre, Hagel, Starkregen) eine entsprechende Versicherung staatlich zu fördern, damit sich solche Versicherungsangebote am Markt etablieren können. Den Landwirten soll so eine eigenverantwortliche Vorsorge ermöglicht werden. Otte-Kinast verwies auf Vorbilder wie Österreich und Italien, wo die Versicherung zum Beispiel beim Hagelschlag im Obstanbau greift. „Wir müssen weg von der staatlichen Ad hoc-Nothilfe und hin zu einem verlässlichen System“, forderte Ministerin Otte-Kinast.

Beim Thema Tierschutz geht es um einen grundsätzlichen Stopp von Tiertransporten bei Temperaturen über 30 Grad. Außerdem soll über Exporte in Drittstaaten gesprochen werden. Niedersachsen hatte die Abfertigung auf konkreten Routen durch Südrussland untersagt, da Mängel an Versorgungsstationen von einem amtlichen Veterinärteam festgestellt wurden.

Unbürokratische Hilfe für die Eigentümer der durch Wetterextreme und Käferbefall massiv geschädigten Wälder fordert Niedersachsen von der Bundesregierung. Forstministerin Barbara Otte-Kinast hatte zuletzt anlässlich des Waldgipfels in ihrem Haus darauf hingewiesen, dass der Zugang zu staatlichen Beihilfen für Forstfördermaßnahmen einfacher werden muss. In Niedersachsen sind rund 20.000 Hektar baumlose Fläche als Folge von Sturm, Dürre und Borkenkäfer entstanden.

Artikel-Informationen

25.09.2019

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