Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz klar

Verbraucherschutz im Mittelpunkt

Ministerin Barbara Otte-Kinast fährt zur Verbraucherschutzkonferenz nach Saarbrücken


Hannover. Ministerin Barbara Otte-Kinast nimmt erstmals während ihrer Amtszeit an der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) teil. Am morgigen Donnerstag reist sie nach Saarbrücken, um dort niedersächsische Interessen zu vertreten. 60 Punkte stehen auf der Tagesordnung. Gesunde Ernährung für Kinder, Herkunftskennzeichnung von Fleisch und neue Bezahlmodelle im Internet sind einige der Themen, die während der zweitägigen Konferenz von der Ministerin mit Nachdruck verfolgt werden. Großen Raum werden Themen der Digitalisierung im Alltag einnehmen.

In einem Punkt geht es Ministerin Otte-Kinast um die Verbesserung der Verpflegung in Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie die Ernährungsbildung der Kinder. „Da muss sich der Bund an den Kosten beteiligen“, fordert Otte-Kinast gemeinsam mit anderen Ländern. Mit dem neuen Zentrum Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) sei man in Niedersachsen gut aufgestellt. Bei einem ersten Netzwerktreffen mit 100 Akteuren wurde vergangene Woche das ZEHN geplant, das 2019 an den Start gehen soll.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die EU-weite einheitliche Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Fleischprodukte. Dazu Otte-Kinast: „Wer als Verbraucher eine bewusste Kaufentscheidung treffen möchte, der sollte auch bis zur letzten Salamischeibe erkennen, woher das Fleisch stammt.“ Die Bundesregierung solle sich deshalb bei der EU-Kommission für eine gesetzlich verbindliche Kennzeichnung einsetzen.

Der kürzlich festgestellte Fund von Firponil in Eiern wird ebenfalls ein Thema der Länderminister in Saarbrücken sein. Rund 73.500 belastete Eier von einem Bio-Betrieb in den Niederlanden waren vor der Entdeckung von einer Packstelle im Landkreis Vechta bundesweit in den Handel geraten. „Unser Ziel muss es sein, länderübergreifend einheitlich und zeitnah die Veröffentlichung von Verstößen sicherzustellen“, betonte die Ministerin Barbara Otte-Kinast.

Artikel-Informationen

13.06.2018

Ansprechpartner/in:
Pressestelle

Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Calenberger Str. 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2136
Fax: 0511/120-2382

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