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Düngung und Nährstoffmanagement

Die Landwirtschaft in Niedersachsen ist durch eine hohe Intensität der Bodennutzung und Tierhaltung gekennzeichnet. Die Viehbesatzdichte lag im Jahr 2014 in Niedersachsen mit 1,3 Großvieheinheiten je Hektar (GVE/ha) deutlich über dem Durchschnitt Deutschlands (0,8 GVE/ha). Hinzu kommen die sehr ungleich verteilte Nutztierhaltung und der überdurchschnittliche Ausbau der erneuerbaren Energien für Biogasanlagen, deren Anzahl im Jahr 2016 auf über 1.570 Anlagen mit einer Energieleistung von rd. 890 Megawatt angewachsen ist. Entsprechend groß und ungleich verteilt ist das Aufkommen an Wirtschaftsdünger.

Ein übermäßiger Eintrag von reaktivem Stickstoff und Phosphat führt zu Beeinträchtigungen praktisch aller Umweltmedien (Beeinträchtigung von Grund- und Oberflächenwasser, Luft und Klima, Verlust von Biodiversität). Aufgrund des sehr hohen Nährstoffaufkommens sind in Niedersachsen besondere Anstrengungen zur Dokumentation und Steuerung dieser Nährstoffströme von organisch gebundenem Stickstoff und von Phosphat erforderlich. Dazu gehören auch, die Effizienz und die Wirksamkeit der düngerechtlichen Kontrollen zu verbessern.


Nährstoffbericht

Novelliertes Düngerecht

Initiativen auf Landesebene
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