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Katzenschutzprojekt zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von freilebenden obdachlosen Katzen

Bitte beachten Sie: aktuell sind die zur Verfügung stehenden Fördermittel aufgebraucht! (Stand 1. Februar 2018)

Rund zwei Millionen verwilderte Hauskatzen leben aktuell in Deutschland, allein 200.000 davon gibt es in Niedersachsen, so Schätzungen des Deutschen Tierschutzbundes.

Gemeinsam mit der Tierärztekammer Niedersachsen, dem Bund praktizierender Tierärzte sowie dem Landesverband Niedersachsen des Deutschen Tierschutzbundes, der Tierschutzorganisation TASSO e.V. und FINDEFIX dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes hat die Landesbeauftragte für den Tierschutz ein Bündnis initiiert, welches dem wachsenden Katzenelend begegnet.

In der Zeit vom 15. Januar bis längstens 15. März 2018 - so lange die Fördermittel nicht aufgebraucht sind- können


Tierschutzvereine, Tierheime und Betreuer von kontrollierten Katzenfutterstellen


freilebende Hauskatzen, denen kein Besitzer und keine Halterin zugeordnet werden kann, kostenlos von einer Tierärztin oder einem Tierarzt, wenn diese Aktion teilnehmen wollen, kastrieren lassen. Anschließend werden die Katzen per Mikrochip gekennzeichnet und von der Tierärztin oder vom Tierarzt im Haustierregister TASSO und/oder FINDEFIX registriert. Die Registrierung der Katzen durch die Tierärztin bzw. den Tierarzt ist Voraussetzung für die Teilnahme. Im Haustierregister werden die Katzen dann als Fundkatze mit dem jeweiligen Gemeindegebiet registriert.

Die Aktion läuft so lange, wie Gelder im Förderfond vorhanden sind. Dies überprüft die Tierarztpraxis vor dem Eingriff.

Das Land Niedersachsen stellt für die Aktion 200.000 Euro zur Verfügung. Die Tierschutzorganisationen spenden jeweils 15.000 Euro und die behandelnden Tierärzte beteiligen sich mit einer Spende von 25 Euro pro Tier.

Wenn ein Tier zur Kastration abgegeben wird, bestätigen die Überbringer schriftlich, dass es sich um freilebende Tiere, denen kein Besitzer bzw. keine Halterin zuzuordnen ist, handelt. Nach der Operation übernehmen die Katzenbetreuerinnen die Nachpflege – bis es der Gesundheitszustand der Katzen zulässt, sie an ihrem angestammten Ort wieder frei zu lassen. Im Ausnahmefall ist auch eine Weitervermittlung über die Tierheime ist möglich.

Die Tierärztekammer informiert Tierarztpraxen über alle Details zur Teilnahme auf ihrer Internetseite unter www.tknds.de.


Die BündnispartnerInnen der Katzenkastrationsaktion (von links) Marius Tünte - Deutscher Tierschutzbund e.V., Laura Simon - TASSO e.V., Dr. Jörg Baumgarte - ML, Dr. Uwe Tiedemann, Tierärztekammer, Michaela Dämmrich - Landesbeauftragte Tierschutz, Dieter Ruhnke - Deutscher Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. und Dr. Frank Mergenthal - bpt Landesverband Niedersachsen/Bremen stellten das Projekt am 10. Januar der Öffentlichkeit vor. Hier finden Sie die entsprechende Presseinformation.

Landesweite Katzenkastrationsaktion 2018 BündnispartnerInnen & Ablauf

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Geschäftsstelle der Landestierschutzbeauftragten

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