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Cross Compliance

Bekanntlich ist die Gewährung der Direktzahlungen mit der Einhaltung der sogenannten anderweitigen Verpflichtungen (Cross Compliance) verbunden. Werden diese nicht eingehalten, so führt das zu Kürzungen der Direktzahlungen. Dieses gilt auch für bestimmte flächenbezogene Maßnahmen und Tierschutzmaßnahmen der 2. Säule.

Die aktuelle Informationsbroschüre für Cross Compliance ist fertiggestellt und enthält wieder wichtige Hinweise für Betriebe, die EU-Direktzahlungen und/oder Zahlungen für bestimmte Maßnahmen der 2. Säule beantragen.

Die Informationsbroschüre 2020 ist auch auf der Homepage des SLA unter http://www.sla.niedersachsen.de/agrarfoerderung/antragstellung/formulare/andi-downloads eingestellt.

Daneben werden verschiedene Beiträge zu aktuellen Themen aus dem Bereich Cross Compliance in der „Land & Forst“ veröffentlicht.

Wichtiger Hinweis:

Wichtige Hinweise:

Die Regelungen der Nitratrichtlinie werden in Deutschland durch das Düngegesetz, die Düngeverordnung und die Verordnungen der Länder über Anforderungen an Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle, Festmist, Silagesickersäften (JGS-Anlagen) (AwSV) umgesetzt. Durch Inkrafttreten der niedersächsischen und bremischen Landesverordnung gemäß § 13 Abs. 2 DüV sind ab 2020 landesspezifische Regelungen einzuhalten. Die Vorschriften der Düngeverordnung werden derzeit erneut überarbeitet. Änderungen treten wahrscheinlich noch im Antragsjahr 2020 in Kraft.

Im Hinblick auf Flächen, die in anderen Bundesländern liegen, ist zu bedenken, dass dort andere landesrechtliche Regelungen für die Sondergebiete gelten können und dies z. T. auch schon seit Beginn 2019.

Festzuhalten bleibt, dass es geboten ist, sich umfassend zu informieren und das gilt auch für mögliche Änderungen im Laufe des Jahres.

Hinsichtlich der tierschutzrechtlichen Regelungen ist zu beachten, dass die Anforderungen an den Nachweis der Unerlässlichkeit des Schwänzekupierens bei Schweinen präzisiert wurden.

Ein Verordnungsentwurf zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung liegt z. Zt. dem Bundesrat vor. Mit einem Inkrafttreten der Änderungsverordnung ist in der 1. Hälfte 2020 zu rechnen. Es wird empfohlen, die Fachpresse zu verfolgen.




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