Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Niedersachen klar Logo

Dorfentwicklungsprogramm

Agrarministerin Barbara Otte-Kinast gibt Teilnehmer für Niedersachsen bekannt


11 Regionen neu im Dorfentwicklungsprogramm


Niedersachsen stärkt seine dörflichen Regionen: Elf Dorfregionen werden neu in das Programm zur Förderung der Dorfentwicklung aufgenommen. Damit befinden sich nun 258 Dorfentwicklungsverfahren mit insgesamt 796 Dörfern in dem Programm, das eines der zentralen Förderinstrumente für die ländlichen Räume ist.

Für die Aufnahme in das Programm mussten sich die interessierten Dörfer im Rahmen eines Wettbewerbs qualifizieren. Insgesamt waren 30 Anträge bei den Ämtern für regionale Landesentwicklung eingegangen. Anschließend entschied ein Ranking über die Vergabe.

Die neu teilnehmenden Dorfregionen, die nun von der Förderung profitieren, verteilen sich quer über Niedersachsen – sie reichen vom Emsland bis nach Northeim (siehe Liste).

„Mit der Aufnahme von elf neuen Regionen schreiben wir das Dorfentwicklungsprogramm im Hinblick auf die neue EU-Förderperiode in angemessenem Umfang fort“, so Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. „Wir brauchen attraktive Dörfer, in denen man leben und arbeiten kann“, ergänzt die Ministerin. „Ich bin mir sicher, dass die Dorfentwicklungsprozesse in den Orten wichtige Impulse für die Entwicklung des ländlichen Raumes mit sich bringen werden“.

Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang die Fördermaßnahmen ZILE zur integrierten ländlichen Entwicklung und PFEIL zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Durch die Fortschreibung des Programmes können nun zunächst die Prozesse zur Dorfentwicklungsplanung in Gang gesetzt und gefördert werden, um Projekte und Initiativen auf den Weg zu bringen und zu entwickeln.

Antragsjahr 2020

Zum 01.08.2020 besteht wieder die Möglichkeit, Anträge auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen.

Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Beschränkungen stellen nicht nur die Bundes- und Landesebene, sondern insbesondere auch die kommunale Ebene vor große Herausforderungen. Die dadurch entstehenden zusätzlichen Belastungen der Kommunen wirken sich auch auf die Dorfentwicklung aus, indem beispielweise erforderliche Beschlüsse der Gremien oder Bürgerversammlungen und Bürgerbeteiligungen im Prozess zur Antragstellung vielfach nicht rechtzeitig erfolgen können.

Soweit die Auswirkungen der Corona-Pandemie daher zu einer zeitlichen Verzögerung bei der Bearbeitung des Antrages auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm führen, werden hier zur Vermeidung der dadurch sonst entstehenden Nachteile folgende Verfahrenserleichterungen zugelassen.

Zum 01. August 2020 müssen nur die Angaben der Gemeinde im Antrag vorgenommen werden, die ohne eine entsprechende Bürgerbeteiligung möglich sind.


Angaben, die erst nach einer erfolgten Bürgerbeteiligung vorgenommen werden können, können bis zum 15. Oktober 2020 nachgereicht werden.


In dem nebenstehenden pdf-Dokument "Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm 2020 - Möglichkeit der Nachreichung von Angaben" sind die entsprechenden Formularfelder gekennzeichnet.


Sollten zum 01. August zu erwartende Aussagen aufgrund einer noch ausstehenden Bürgerversammlung nicht möglich sein, ist dies zu begründen.

Dorfentwicklungsprogramm

In der Übersicht finden sie die 11 am 19.03.2020 neu in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommenen Dorfregionen.

 Neu in das DE-Programm aufgenommenen Dorfregionen
(PDF)

Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner

In den vier Ämtern für regionale Landesentwicklung wurden die Aufgaben der Regionalplanung und Raumordnung, der Stadt- und Landentwicklung sowie der Wirtschaftsförderung zusammengefasst.

 

Ämter für regionale Landesentwicklung

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln