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Niedersachsen fördert den ökologischen Landbau

Die Nachfrage nach heimischer Rohware aus ökologischer Landwirtschaft steigt seit Jahren kontinuierlich, denn immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich Bio-Lebensmittel aus ihrer Region.

Die niedersächsische Landesregierung setzt sich daher dafür ein, das Angebot an Bioprodukten, die in Niedersachsen erzeugt werden, deutlich zu verbessern. Ferner will sie durch eine Ausweitung des Ökolandbaus dessen positive Wirkungen auf die Umwelt und die Entwicklung des ländlichen Raumes verstärken. Um dies zu erreichen, unterstützt und fördert die niedersächsische Landesregierung den ökologischen Landbau durch ein aufeinander abgestimmtes Bündel an Maßnahmen.

 
Die Vertreter der Landesvereinigung Ökologischer Landbau beim Antrittsbesuch mit der Ministerin (Mitte): Friedemann Wecker (Demeter), Andreas Jessen (Naturland), Harald Gabriel (Bioland) und Jörg Quast (ÖON)


Beispiele für die Förderung des ökologischen Landbaus in Niedersachsen


Flächenprämien für die Umstellung und Beibehaltung des Ökolandbaus

Ein Baustein der Förderung sind die Flächenprämien für Betriebe, die auf ökologischen Landbau umstellen wollen oder die bereits ökologisch wirtschaften. Diese wurden 2013 deutlich erhöht und für die Förderperiode ab 2015 nochmals heraufgesetzt. Damit nimmt Niedersachsen nunmehr im bundesweiten Vergleich einen Spitzenplatz in der Förderung ein.

Die Öko-Flächenprämien können außerdem mit weiteren Umwelt- oder Tierschutzmaßnahmen im Rahmen des Niedersächsischen Agrar-Umweltprogramms (NAU/BAU) kombiniert werden.

Interesse an einer Umstellung? Dann gibt es hier weiterführende Informationen, unter anderem auch zu den Prämienhöhen ( AUM).


Beirat zur Förderung des ökologischen Landbaus

Das Landwirtschaftsministerium hat 2002 einen Beirat zur Förderung des ökologischen Landbaus eingerichtet. Hier engagieren sich bis zu 27 Personen ehrenamtlich aus Bio-Handel, -Verarbeitung, -Erzeugung, -Hofverarbeitung, Wissenschaft und Beratung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verbraucherinteressen. Eine wesentliche Aufgabe des Beirats ist es, Empfehlungen an die Landesregierung zu geben und sie in allen Belangen des ökologischen Landbaus zu beraten. Der Beirat regt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie weitere innovative Maßnahmen an.

Förderung von Projekten des Kompetenzzentrums Ökolandbau ( KÖN)

Das im Jahr 2002 gegründete Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) steht für ein bundesweit einmaliges Dienstleistungsprojekt. Es stärkt den niedersächsischen Ökolandbau durch Bündelung der Serviceleistungen von der landwirtschaftlichen Erzeugung einschließlich Forschung über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung. Rund 20 Fachleute stehen für die verschiedenen Dienstleistungen zur Verfügung. Hierzu gehören u. a. die Fachberatung für Handelsunternehmen, die Weiterentwicklung von Verarbeitungsmethoden und -strukturen, die Vermittlung von Rohwarenlieferanten und die Qualifizierung von Fachpersonal. Weitere Aufgabengebiete umfassen u. a. die Umstellungsberatung für Landwirte und die Anlage von Versuchen. Das Land Niedersachsen unterstützt das KÖN im Rahmen von Projektförderungen.

 

Ansprechpartner/-in

Andreas Löloff
Telefon: 05 11/1 20-20 92
Telefax: 05 11/1 20 99 20 92
e-mail: andreas.loeloff
@ml.niedersachsen.de

Christine Hoppe
Telefon: 05 11/1 20-22 37
Telefax: 05 11/1 20 99 22 37
e-mail: christine.hoppe
@ml.niedersachsen.de

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Calenberger Str. 2
30169 Hannover

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