Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz klar

Organisation „Vier Pfoten“ im Gespräch mit Ministerin Otte-Kinast


Für ihr Treffen mit Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hatten die Vertreter der Stiftung „Vier Pfoten" ein umfassendes Themenpaket vorbereitet. Geschäftsführer Rüdiger Jürgensen sowie die politische Referentin Kristin Karnbach stellten zunächst kurz ihre Organisation vor und trugen anschließend einige ihnen wichtige Anliegen vor. Dabei ging es unter anderem um Aspekte wie die Tierhaltungskennzeichnung bei Fleisch und Fleischprodukten, die Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen und die verpflichtende Chipkennzeichnung für Heim- und Haustiere.

Diese Themen stehen bei Ministerin Otte-Kinast ebenfalls im Fokus. Vordinglichen Handlungsbedarf sieht sie insbesondere bei der Haltungskennzeichnung.

Dazu sagte Ministerin Otte-Kinast im Rahmen des Gesprächs mit den „Vier Pfoten"-Vertretern: „Gerade wir in Niedersachsen haben hier eine besondere Verantwortung, denn Niedersachsen ist das Bundesland mit den meisten Tieren. Wir werden uns deshalb aktiv bei der Entwicklung des Tierschutzlabels, aber auch bei der Entwicklung der Nutztierhaltungsstrategie des Bundes engagieren und dabei das hier vorhandene Know How in die Gespräche einbringen." Dass die Erzeuger Planungssicherheit brauchen und ihre Aufwendungen auch entsprechend honoriert werden müssen, dürfe in diesem Zusammenhang jedoch nicht aus den Augen verloren werden, betonte die Ministerin.

 
Sprachen unter anderem über die Tierhaltungskennzeichnung: Kristin Karnbach (l.) und Rüdiger Jürgensen (2.v.r.) von der Organisation „Vier Pfoten“ mit Ministerin Barbara Otte-Kinast (2.v.l.) und Dr. Johanne Waßmuth (Referentin im ML).
Artikel-Informationen

20.03.2018

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