Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz klar

Landjugend erwartet Unterstützung


Tierwohl, Stallbau, Öffentlichkeitsarbeit – um diese drei Themen ging es beim Besuch des NLJ-Agrarausschusses im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium. Ministerin Barbara Otte-Kinast hatte das Gremium gemeinsam mit dem Landesvorstand der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) nach Hannover eingeladen. Sie empfing die 15 Landjugendlichen in ihrem Büro, um mit ihnen zu diskutieren.

Dabei ging es unter anderem um Immissionen beim Stallbau, das geplante staatliche Tierwohl-Label und die Haltung der Ministerin zu Stalleinbrüchen. „Einbruch ist Einbruch – egal, ob in ein privates Wohnhaus oder in einen Stall. Das ist absolut nicht zu tolerieren“, stellte Ministerin Otte-Kinast klar. Sie kündigte an, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Hofnachfolger ihre Betriebe in eine erfolgreiche Zukunft führen können.

Die Gäste interessierte, wie der Tagesablauf der Ministerin aussieht, da sie vor ihrem Amtsantritt noch auf dem heimischen Milchviehbetrieb eingebunden war. „Meine Tage sind stark durchgeplant mit Terminen und Besprechungen. Dabei geht es oft innerhalb von 24 Stunden quer durch Niedersachsen“, erzählte Barbara Otte-Kinast. Dennoch versuche sie, sich regelmäßig zu Hause zum Stalldienst einteilen zu lassen: „Da kommen mir immer gute Gedanken.“

Jan Hägerling betonte als NLJ-Landesvorsitzender, dass man die Öffentlichkeitsarbeit verstärken wolle. „Wir möchten den Dialog mit den Verbrauchern in unserem Alter intensivieren“, kündigte er an und verband damit den Wunsch, finanzielle Unterstützung aus Hannover zu erhalten.

 
Die Niedersächsische Landjugend zu Gast im Agrarministerium: Ministerin Barbara Otte-Kinast (Mitte) diskutierte mit den Jugendlichen über Tierwohl, Stallbau und Öffentlichkeitsarbeit.
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26.03.2018

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