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A2-Mulch- oder Direktsaat- oder Mulchpflanzverfahren

Besondere Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Maßnahme

Eine Antragstellung auf einen neuen 5-jährigen Förderzeitraum ist nicht mehr möglich!

Es besteht die Möglichkeit,

- auslaufende Verpflichtungen bis zum 31.12.2013 zu verlängern.

- bestehende Verpflichtungen zu erhöhen (bis max. 90%). Dazu ist ein Folgeantrag erforderlich, der bis spätestens 15. Mai gestellt werden muss.

Der Verpflichtungszeitraum beginnt bereits mit der Herbstbestellung im Antragsjahr!

Das heißt, im Herbst 2012 müssen die Wintersaaten bereits in Mulch- oder Direktsaat- oder Mulchpflanzverfahren vorgenommen werden.

Mulchsaatverfahren

Mit der Maßnahme soll insbesondere der Wassererosion auf potentiell gefährdeten Flächen entgegengewirkt werden.

Sonstige Zuwendungsbestimmungen:

Die Unternehmen müssen sich für die Dauer von mindestens fünf Jahren verpflichten, jährlich auf mindestens 5% der zum Zeitpunkt der Antragstellung bestehenden Ackerfläche des Betriebes (inklusive der Stilllegungsfläche) ein Mulch- oder Direktsaat- oder Mulchpflanzverfahren (gemäß Anlage 5 der Richtlinie) anzuwenden. Bezüglich der 5%-Regelung finden spätere Flächenzu- oder -abgänge keine Berücksichtigung.Die beantragte Fläche muss in allen 5 Verpflichtungsjahren erreicht werden - sonst kann dies zu einer Kürzung der Bewilligung und zu einer Rückforderung führen!

Der Umfang der Dauergrünlandfläche des Betriebes darf außer in Fällen des Besitzwechsels, der mehrjährigen Stilllegung oder der Erstaufforstung nicht verringert werden.

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf die in dieser Maßnahme beantragte Ackerfläche nicht größer sein als die potentiell durch Wassererosion gefährdete Ackerfläche des Betriebes. Als potentiell gefährdet gelten Ackerflächen in den Feldblöcken, bei denen eine mittlere bis sehr hohe Gefährdung ermittelt wurde (Gefährdungsstufen nach DIN 19708: Enat 3 bis 5).

Hinweise zum Ermitteln der potentiell wassererosionsgefährdeten Flächen eines Betriebes

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat die Ackerflächen hinsichtlich der potentiellen Wassererosionsgefährdung untersucht und allen Feldblöcken eine Gefährdungsstufe zugewiesen. Folgende Einstufungen (E nat) wurden dabei verwendet:

  • 0 - 2 keine, sehr geringe oder geringe Erosionsgefährdung
  • 3 - 4 mittlere oder hohe Erosionsgefährdung
  • 5 sehr hohe Erosionsgefährdung

Die Erhöhung der Verpflichtung ist nur möglich, wenn mindestens im beantragten Umfang auch wassererosionsgefährdete Flächen mit der Gefährdungsstufe 3 bis 5 bewirtschaftet werden.

Die förderfähigen Flächen werden zusätzlich in ANDI 2011 bzw. auf den Feldblockkarten zum Sammelantrag 2011 gekennzeichnet.

Beispiel: Bewirtschaftet ein Betrieb insgesamt 60 Hektar Ackerland und sind davon 35 Hektar Ackerfläche als E nat 3 bis 5 eingestuft, so darf er mit maximal 35 Hektar an der Maßnahme teilnehmen. Seine Verpflichtung darf er aber auf allen Ackerflächen des Betriebes erbringen, die Verpflichtung darf also auch rotieren.

Dabei dürfen nur Ackerflächen berücksichtigt werden!

Hinweis: Für Flächen, auf denen nach der DirektZahlVerplV vom 4. 11. 2004 (BGBl. I S. 2778), zuletzt geändert durch Artikel 21 des Gesetzes vom 29. 7. 2009 (BGBl. I S. 2542), die Bestellung mittels Mulchsaat- oder Direktsaat- oder Mulchpflanzverfahren vorgeschrieben ist, wird keine Zahlung im Rahmen dieser Förderung gewährt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständigen Bewilligungsstellen der Landwirtschaftskammer.

Ansprechpartner im ML: Kai Kietzke - Ref. 105.2

Dokumente

Hier erhalten Sie die Antragsformulare.

Antragsunterlagen FM 200 (A2)

Link zum Kartenserver des LBEG

Aus dem Kartenserver des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) können Sie die Gefährdungsstufen der potentiellen Wassererosion (E nat) für einzelne Feldblöcke bestimmen. Daneben besteht die Möglichkeit, die Abfrage für einzelne Gemeinden vorzunehmen.

Wichtige Hinweise zur Bedienung des Kartenservers

Hier ist die Bedienung des Kartenservers und die Suche nach der Gefährdungsstufe der potentiellen Wassererosion erläutert.

Artikel-Informationen

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