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Regionalmonitoring Niedersachsen

Niedersachsen als flächenmäßig zweitgrößtes Bundesland der Bundesrepublik weist sehr unterschiedliche Strukturen auf. Neben Verdichtungsräumen um die großen Zentren wie Hannover oder Braunschweig, neben Stadtregionen wie Oldenburg oder Osnabrück weist Niedersachsen ländliche Räume auf, die ebenfalls sehr unterschiedlich strukturiert und ausgerichtet sind. All diesen Räumen/Regionen ist gemeinsam, dass sie eine sehr unterschiedliche Entwicklung in den letzten Jahren aufzuweisen haben.

Dies macht aber auch eine Einschätzung wie erfolgreich - oder weniger erfolgreich - die Entwicklung zu bewerten ist, schwierig. Neben sehr erfolgreichen Regionen in Niedersachsen mit positiver Entwicklung wie z.B. das Emsland oder das Oldenburger Münsterland, stehen traditionell strukturschwache Regionen des Landes wie z.B. der Harz oder Nordostniedersachsen und das ehemalige Zonenrandgebiet. Dieser Entwicklung ist zwar durch staatliche Hilfen gegengesteuert worden, allerdings waren regionalpolitische Förderstrategien in der Vergangenheit nicht immer und nicht in allen Teilräumen erfolgreich.

Um hier eine zusammenfassende Übersicht über die regionalen Entwicklungstendenzen und die strukturellen Probleme der ländlichen Räume und der niedersächsischen Regionen zu bekommen und diese beobachten und analysieren zu können, hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung ein Regionalmonitoring Niedersachsen entwickeln lassen, das als Instrument der Politikberatung der niedersächsischen Landesregierung zur Verfügung gestellt wird. Dieses Instrument soll als permanentes Informationssystem zur Verfügung stehen. In folgenden Reports sollen weitere Themen und Schwerpunkte für die regionale Entwicklungspolitik analysiert und beschrieben werden.

Der erste Bericht, "Regionalreport 2003", befasst sich mit der Positionierung und den Entwicklungstrends der ländlichen und städtischen Räume des Landes Niedersachsen.

Nachdem im ersten Report 2003 an Hand von Zeitreihen die bisherige mittelfristige Entwicklung und daraus sich ableitend Trends beschrieben wurden, lagen die Schwerpunkte der nachfolgenden Regionalreports in der Beschreibung der Veränderungen gegenüber dem jeweils vorangegangenen Jahr. Sonderthemen waren die Bevölkerungsprognose oder die Situation in der Landwirtschaft. Der Regionlreport 2007 beschreibt im Sonderthema die niedersächsischen Mittelzentren, ihre Entwicklungen und ihre Potentiale.

Der aktuelle Report 2012 analysiert und beschreibt in Karten und Text die regionalen Strukturen und Entwicklungstendenzen in Niedersachsen - zum Teil auch über einen Mehrjahreszeitraum - und formuliert auch mögliche Handlungsansätze für das Land. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen behandelt der Regionalreport 2012 als Schwerpunkt das Thema „Erwerbsbeteiligung und Arbeitskräftepotential" in Zeiten des demographischen Wandels für die Entwicklung der ländlichen Räume.

Der Regionalreport 2012 kann über das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bestellt oder als Download hier abgerufen werden.

Stand 03.2013

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