Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz klar

Zwei Fälle von Rinderherpes BHV1 im Landkreis Osnabrück gemeldet


Auf einem Milchviehbetrieb im Landkreis Osnabrück ist eine anzeigepflichtige Tierseuche festgestellt worden.
Dazu folgende Pressemitteilung des Landkreises vom 21.03.2018:

Rinderseuche auf Hof in Bramsche nachgewiesen

Sperrbezirk mit Radius von einem Kilometer eingerichtet

Bramsche. Rinderseuche im Landkreis Osnabrück: Die Amtstierärzte des Landkreises Osnabrück haben auf einem Hof in Bramsche-Epe die Infektion der Rinder mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) festgestellt. Das Virus ist für Menschen ungefährlich und nur für Rinder infektiös. Der Betrieb mit rund 500 Tieren ist sofort gesperrt worden, nun laufen weitere Untersuchungen wegen etwaiger Kontakte zu anderen Beständen. Die betroffenen Tiere müssen innerhalb der nächsten Wochen geschlachtet werden, bei einigen Tieren ist die Einschläferung im Betrieb erforderlich.

Es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet, der einen Radius von einem Kilometer aufweist. Die Allgemeinverfügung des Landkreises und eine Karte des Sperrbezirks können auf der Homepage des Landkreises Osnabrück unter www.landkreis-osnabrueck.de eingesehen werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Infektion auch schon auf andere Betriebe übergesprungen ist. Daher ruft der Landkreis Osnabrück zu erhöhter Aufmerksamkeit und der strikten Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Biosicherheitsmaßnahmen auf. Dieser Aufruf gilt neben dem Betriebspersonal insbesondere für Bestandsbesucher und für den Viehhandel.


Zu einem weiteren Fall der Rinderseuche folgende Pressemitteilung des Landkreises Osnabrück vom 22.03.2018:

Weiterer Fall von Rinderseuche in Ostercappeln

Sperrbezirk mit Radius von einem Kilometer eingerichtet

Ostercappeln. Zweiter Fall von Rinderseuche im Landkreis Osnabrück: Die Amtstierärzte des Landkreises Osnabrück haben bei ihren Untersuchungen den Ausbruch der Infektion der Rinder mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) auch auf einem Hof in Ostercappeln-Schwagstorf festgestellt.

Der Betrieb mit rund 300 Tieren ist sofort gesperrt worden, nun laufen weitere Untersuchungen wegen etwaiger Kontakte zu weiteren anderen Beständen. Dabei wird auch geprüft, ob es einen Zusammenhang mit dem zuvor in Bramsche festgestellten Fall gibt. Die infizierten Tiere müssen innerhalb der nächsten Wochen geschlachtet werden, bei einigen Tieren ist die Einschläferung im Betrieb erforderlich. Das Virus ist für Menschen ungefährlich und nur für Rinder infektiös.

Es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet, der einen Radius von einem Kilometer aufweist. Die Allgemeinverfügung des Landkreises und eine Karte des Sperrbezirks können auf der Homepage des Landkreises Osnabrück unter www.landkreis-osnabrueck.de eingesehen werden. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Infektion auch schon auf andere Betriebe übergesprungen ist, ruft der Landkreis Osnabrück zu erhöhter Aufmerksamkeit und der strikten Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Biosicherheitsmaßnahmen auf. Dieser Aufruf gilt neben dem Betriebspersonal insbesondere für Bestandsbesucher und für den Viehhandel.


Für weitere Fragen erreichen Sie die Pressestelle des Landkreises Osnabrück unter 0541/5012062 beziehungsweise unter pressestelle@landkreis-osnabrueck.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.tierseucheninfo.niedersachsen.de.
Dort finden Sie in einem entsprechenden Merkblatt auch Details zu Verbringungsregelungen von Rindern nach Niedersachsen.


Artikel-Informationen

21.03.2018

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